RÜCKRUF

Sorgen, Nöte, Probleme?
Wir rufen schnellstens zurück!




LEISTUNGEN

IHRE MEINUNG

LIEFERANTEN

eta-logo
kaminpro-logo
oekofen-logo
rotex-logo
solvis-logo
viessmann-logo
wodtke-logo
Solar FAQs PDF Drucken E-Mail



Sonnenblume



Pfeil1. Was ist Solarenergie?
In der Sonne wird bei der Umwandlung von Wasserstoff in Helium Strahlungsenergie frei (Kernfusion), die als Licht und Wärme zur Verfügung steht. Ohne diese Energie könnte kein Leben auf der Erde existieren. Die Sonne strahlt stündlich mehr Energie auf die Erde, als die gesamte Weltbevölkerung in einem Jahr verbraucht. zur Übersicht



Pfeil2. Was ist Solarwärme?
Als Solarwärme wird normalerweise die Technik bezeichnet, mit der Wasser durch Sonnenenergie erwärmt wird. Der Fachbegriff lautet Solarthermie (griechisch: Thermie = Wärme). Solarthermie kann jedoch auch dazu genutzt werden warme Luft oder sogar Kälte zu erzeugen. zur Übersicht



Pfeil3. Wie funktioniert eine thermische Solaranlage?
Bild1Herzstück einer thermischen Solaranlage ist der Kollektor. Ein Flachkollektor, die am weitesten verbreitete Bauform eines Kollektors, besteht aus einem selektiv beschichteten Absorber, der zur Absorption („Aufnahme") der einfallenden Sonnenstrahlung und ihrer Umwandlung in Wärme dient. Zur Minimierung von thermischen Verlusten wird dieser Absorber in einen wärmegedämmten Kasten mit transparenter Abdeckung (meistens Glas) eingebettet.

 

Der Absorber wird von einer Wärmeträgerflüssigkeit (üblicherweise ein Gemisch aus Wasser und ökologisch unbedenklichem Frostschutzmittel) durchströmt, die zwischen Kollektor und Warmwasserspeicher zirkuliert. Thermische Solaranlagen werden über einen Solarregler in Betrieb genommen. Sobald die Temperatur am Kollektor die Temperatur im Speicher um einige Grad übersteigt, schaltet die Regelung die Solarkreis-Umwälzpumpe ein und die Wärmeträgerflüssigkeit transportiert die im Kollektor aufgenommene Wärme in den Warmwasserspeicher. Die konventionelle Heizung gewährleistet über den Ladekreis, daß auch dann ausreichend warmes Wasser zur Verfügung steht, wenn die Solaranlage keine oder zu wenig Nutzenergie liefert. So steht das warme Wasser auch nachts oder an Regentagen zur Verfügung. Solaranlagen lassen sich problemlos in die Gebäudetechnik integrieren. Damit ergänzt eine moderne thermische Solaranlage, die mit mindestens 20 Jahren die Lebensdauer eines Heizkessels übertrifft, die konventionelle Heiztechnik ideal. zur Übersicht



Pfeil4. Welche Art von Kollektoren gibt es?
Solvis_Cala_FlachkollektorDer gebräuchlichste Kollektor ist der Flachkollektor. Sein Kernstück ist der Absorber (beschichtete Kupferbleche und Rohre). Er besitzt eine vordere Abdeckung aus Sicherheitsglas sowie seitlich und rückseitig eine temperaturbeständige Dämmung. Diese Komponenten werden von einem stabilen Rahmengehäuse zusammengehalten.

 

Daneben gibt es Vakuum-Röhrenkollektoren. Hier verlaufen die Absorberbleche durch Glasröhren, in denen ein Vakuum herrscht. Durch das Vakuum sind die Wärmeverluste des Röhrenkollektors geringer als beim Flachkollektor und er ist dadurch besonders effektiv in der kälteren Jahreshälfte.

 

Neben diesen verglasten Kollektoren gibt es noch so genannte Schwimmbad-Absorber. Sie bestehen in der Regel aus schwarzen Kunststoffschläuchen (Absorbermatten), die für Freibäder oder private Swimmingpools eingesetzt werden. zur Übersicht



Pfeil5. Welchen Nutzen hat eine solarthermische Anlage für die Umwelt?
Solarenergie ersetzt konventionelle Energieträger wie Öl, Gas, Kohle, Uran und vermindert Umweltbelastungen durch CO2-Emissionen (Treibhauseffekt) und sonstige Abgase (z.B. Stickoxide, Kohlenmonoxid). Im Vergleich zur elektrischen Warmwasserbereitung kann eine 6 qm große solarthermische Anlage jährlich bis zu 1.500 kg CO2 einsparen. Kostbare Bodenschätze stehen dadurch auch künftig für bessere Zwecke als die der bloßen Verbrennung zur Verfügung. Als dezentrale Energiequelle entfallen bei der Solartechnik sowohl Kosten als auch Risiken von Transporten (Öltanker, Pipelines, Castor-Transporte). zur Übersicht



Pfeil6. Ist mein Haus für eine Solaranlage geeignet?
Eine zwischen Südost und Südwest ausgerichtete Dachfläche mit einer Neigung von 20° bis 60° ist am besten geeignet. Pro Person braucht man hier für die Trinkwasser-Erwärmung l bis 1,5 qm Kollektorfläche. Aber auch auf einer West- oder Ostseite kann mit einer vergrößerten Kollektorfläche der gleiche Energieertrag erzielt werden. Flachdächer eignen sich ebenfalls gut und auch eine Aufstellung im Garten oder eine Wandmontage sind möglich. Der Speicher benötigt eine Stellfläche von etwa 1qm mit ca. 2 m Höhe. Die Installation ist übrigens in zwei bis drei Tagen erledigt. zur Übersicht



Pfeil7. Wann sollte eine Solaranlage eingebaut werden?
Beim Neubau sind die Bedingungen besonders günstig, weil etwa 20 % der Kosten gegenüber einem nachträglichen Einbau eingespart werden. Wenn der finanzielle Spielraum fehlt, sollte auf jeden Fall eine spätere Installation vorbereitet werden: Der Einbau eines solar-geeigneten Speichers und der Rohre bis zum Dach ermöglicht später eine kostengünstige Aufrüstung. Bei bestehenden Gebäuden ist eine solare Nachrüstung bei einer anstehenden Heizungsmodernisierung oder Dachsanierung günstig. Wenn eine Heizungsmodernisierung oder Maßnamen zur Wärmedämmung mit dem Einbau einer Solaranlage kombiniert werden, winken zudem oft zusätzliche Fördergelder. zur Übersicht



Pfeil8. Kann ich meinen kompletten Warmwasserbedarf durch Solarenergie abdecken?
Von Mai bis September ist die vollständige Deckung des Warmwasserbedarfs über eine normale Dimensionierung bei 1 bis 1,5 qm Kollektorfläche pro Person kein Problem. Um eine Deckung der Warmwasserbereitung von 100 % auch im Winter zu erreichen, müsste man diese Fläche vervielfachen. Angesichts der Kosten und der Überschussenergie im Sommer ist dies nicht sinnvoll. Im Winter dient die Solaranlage der Vorerwärmung des Kaltwassers, der Rest kommt von der Heizung. Eine gut dimensionierte Anlage kann in unseren Breitengraden über das Jahr gesehen 60 -70 % des Wassers zum Duschen und Waschen erwärmen (solare Deckung). zur Übersicht



Pfeil9. Kann ich mit einer Solarkollektoranlage heizen?
Natürlich können Sie mit einer Solarkollektoranlage auch heizen. Die Einbindung einer Solaranlage an die Heizung ist bei Einsatz eines hierfür geeigneten Solarspeichers kein Problem. Je nach Dämmstandard des Gebäudes lassen sich mit der Solaranlage zwischen 10% und 70% des Heizenergiebedarfs des Hauses solar erzeugen. zur Übersicht



Pfeil10. Wie wird die Solaranlage vor Frost geschützt und wie hoch ist die Lebensdauer?
Die Wärmeträgerflüssigkeit, die sich im Kollektor und in den Rohren bis zum Speicher (Solarkreislauf) befindet, ist wie beim Auto ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel. Die verwendeten Glykole sind gesundheitlich unbedenklich und schützen die Anlage auch bei strengem Frost. Die Haltbarkeit von Solaranlagen liegt heute bei über 20 Jahren. zur Übersicht



Pfeil11. Ist die Solartechnik rentabel?
Abhängig von Fördermitteln und zinsgünstigen Investitionskrediten ist die Solartechnik heute an einem Punkt, an dem sich die Kosten innerhalb einer Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren amortisieren. Dies hängt natürlich stark von den erheblichen Schwankungen der Preise für Gas und Öl sowie von einer sinnvollen Auslegung der Solaranlage ab. Die rein betriebswirtschaftliche Überlegung vergisst zudem, dass sich der Einsatz umweltfreundlicher Energie schon jetzt für zukünftige Generationen lohnt. zur Übersicht



Pfeil12. Welche Fördermittel gibt es?
Es gibt öffentliche Fördermittel von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Energieversorgungsunternehmen. Öffentliche Zuschüsse sind in der Regel nicht mit anderen öffentlichen Zuschüssen kombinierbar (Kumulierungsverbot). Gelder der Energieversorger und öffentliche Darlehen können jedoch zusätzlich zu öffentlichen Zuschüssen in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich gilt immer, dass Anträge auf Finanzierung vor Baubeginn gestellt werden müssen. zur Übersicht



Pfeil13. MUSS eine Kollektoranlage baulich genehmigt werden?
Nein, der Einbau einer Solaranlage bedarf im allgemeinen keiner Baugenehmigung. Die Genehmigung bei denkmalgeschützten Gebäuden liegt im Ermessen des Denkmalschutzbeauftragen. zur Übersicht



Pfeil14. Wie hoch sind Betriebs- und Wartungskosten?
Bei einer solarthermischen Anlage benötigen die elektronischen Bauteile (Pumpe, Regler) Strom. Hier fallen Kosten von nicht mehr als 15 Euro pro Jahr an. Eine regelmäßige Wartung sichert die hohe Lebenserwartung der Solaranlage. Sie wird üblicherweise zusammen mit der jährlichen Kesselwartung von uns durchgeführt. Die zusätzlichen Kosten liegen bei ca. 50,00 €. zur Übersicht



Pfeil15. Was kostet eine solarthermische Anlage?
Wenn der vorhandene Speicher genutzt werden kann, gibt es Lösungen ab ca. 4500,-
Die Preise für eine Anlage mit Flachkollektoren und Solarspeicher für einen 4-Personen-Haushalt liegen zwischen 5.000 und 7.000 Euro.


Wenn zusätzlich eine Heizungsunterstützung gewünscht wird, liegt der Preis bei etwa 9.000 bis 12.000 Euro. Diese Preise gelten für alle erforderlichen Komponenten inklusive Montage und Mehrwertsteuer und müssen als grober Anhaltswert verstanden werden. Mögliche Fördermittel sind dabei noch nicht berücksichtigt.

 

Selbstverständlich erhalten Sie von uns auf Wunsch ein individuelles Angebot für Ihre Solaranlage. zur Übersicht



Pfeil16. Was spricht für Solarwärme?

  • Die Sonne ist die größte und sicherste Energiequelle. Sie steht garantiert noch einige Milliarden Jahre zur Verfügung.
  • Solarenergie ist saubere und kostenlose Energie, Solarenergie wird direkt vor Ort genutzt.
  • Es entstehen keine Transportkosten und keine großen Leitungsverluste.
  • Die Energie zur Herstellung einer Solaranlage ist nach zwei Jahren erwirtschaftet. Danach liefert sie reine Energiegewinne.
  • Solaranlagen sind technisch ausgereift, haben eine lange Lebensdauer und sind eine Wertsteigerung des Hauses.
  • Solaranlagen stehen für Lebensqualität und zeigen Umweltbewusstsein. zur Übersicht

 

 

Pfeil-Vista Hier finden Sie Prospektmaterial zum Download und weitere nützliche Links.

 

NEWSFLASH

29.03.2012

KfW-Zuschuss für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilu

Das KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“ (430) gewährt Zuschüsse für Energieverbesserungen an ...

[mehr]

26.03.2012

Mittel für die Gebäudesanierung freigegeben

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 22.03.2012 die Mittel für die ...

[mehr]

SCHADE GMBH

 

Friedrichstraße 48
53757 Sankt Augustin


Tel.: 0 22 41/29 524
Fax : 0 22 41/28 592


email: info@schadegmbh.de


Bürozeiten:


montags bis freitags

von 9 bis 14 Uhr

 

 

 

frau-mit-headset

VOR ORT


H. Schade Heizung Sanitär GmbH - Ihr Innungs-Meisterbetrieb für Fragen rund um die Haustechnik.


Wir sind für Sie da in Alfter, Bad Godesberg, Beuel, Birlinghoven, Bonn, Buisdorf, Donrath, Eitorf, Geistingen, Hangelar, Hardtberg, Heisterbacherrott, Hennef, Hoholz, Holzlar, Hossenberg, Ittenbach, Kaldauen, Königswinter, Kriegsdorf, Lohmar, Meckenheim, Meindorf, Menden, Mülldorf, Much, Neunkirchen,  Niederkassel, Niederpleis, Oberkassel, Oberlar, Oberpleis, Ruppichteroth, Sankt Augustin, Seelscheid, Seligenthal, Siegburg, Sieglar, Söven, Spich, Stadt Blankenberg, Stieldorf, Stoßdorf, Süchterscheid, Troisdorf, Uckerath, Uthweiler, Wachtberg und Wahlscheid.