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Hohe Nachzahlungen erwartet PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 02. Mai 2010 um 12:52 Uhr
Alte Heizungen sorgen für deftige Nachzahlungen:

Der strenge Winter hat für viele Haushalte ein Nachspiel: auf die lange Kälteperiode folgt nun die Heizkostenabrechnung. Gerade bei veralteten Heizungen mit einem Wirkungsgrad von 65% und schlechter, können hier Mehrkosten von bis zu 30% im Vergleich zu modernen Heizungen entstehen.

Vor allem Besitzern von älteren Immobilien rät Dirk Mobers von der EnergieAgentur.NRW zur energetischen Sanierung. "Eine zusätzliche Dämmung der Außenwände, des Dachs oder zumindest die Dämmung der obersten Geschossdecke nach Vorgaben der Energieeinsparverordnung können den Energieverbrauch des Hauses um bis zu 60% senken. Wird darüber hinaus stärker gedämmt, zahlt sich das ebenso aus", so Mobers. Zudem besteht nach Expertenschätzungen in nordrhein-westfälischen Kellern Handlungsbedarf: viele Heizungen verrichten ihre Arbeit ineffizient, die meisten, weil sie zu alt sind. Mobers: "Heizkessel haben eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 15 bis 20 Jahren." Mehr als ein Fünftel aller bundesdeutschen Kessel sind allerdings jetzt schon älter als 20 Jahre.

Längst haben sich moderne Systeme auf Basis regenerativer Quellen etabliert.

Der nächste Winter kommt bestimmt und daher ist jetzt die richtige Zeit, die längst fällige Heizungssanierung in Angriff zu nehmen und dauerhaft Geld zu sparen. Der Staat unterstützt die Sanierung alter Heizungen mit zinsgünstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw.de) oder Zuschüssen im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Bafa (www.bafa.de).
 

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