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Das teuerste Heizöljahr aller Zeiten PDF Drucken E-Mail
02. Januar 2012
Für Heizölkunden war 2011 das teuerste Jahr aller Zeiten. Der Liter kostete im Jahresdurchschnitt rund 85 Cent. Damit war der Brennstoff ein Viertel teurer als 2010. Eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Als Hauptgrund für den höheren Preis gilt der Anstieg der Rohölpreise, die zum Jahresende knapp unter 107 Dollar pro Barrel (159 Liter) lagen. Zum Jahresende ging der Aufwärtstrend trotz des bisher sehr milden Winters weiter: Der Fachdienst EID nannte einen aktuellen Literpreis von durchschnittlich knapp unter 88 Cent. Hier bekommen die deutschen Käufer den Kursverfall des Euro zu spüren, denn Öl wird international in Dollar abgerechnet. Das bisher teuerste Jahr war 2008 mit rund 80 Cent pro Liter.

Nach einer Umfrage des EID bei Händlern halten sich die Ölkunden zurzeit mit Nachkäufen angesichts der hohen Preise sehr zurück. Die Tanks seinen aber nur noch gering gefüllt.

Damit braut sich eine gefährliche Mischung für die Heizölkunden zusammen: Bisher war es in diesem Winter noch nicht richtig kalt. Wenn aber strenger Frost kommt, könnten die Tanks schnell leerlaufen, und die Kunden müssten trotz hoher Preise kaufen. Ergebnis: Die Preise würden noch weiter steigen.

Gleichzeitig zittert der Ölmarkt angesichts des Säbelrasselns der iranischen Armee an der Straße von Hormus, durch die ein großer Teil der Welt-Ölproduktion verschifft wird. Auch der Euro-Verfall könnte weitergehen, wenn die Euroländer die Krise nicht in den Griff bekommen.

Ein Umbau der Heizung auf Gas ist für die meisten Kunden derzeit aber auch keine gute Empfehlung: Laut Vergleichsportal Verivox kündigten 53 Gasversorger Preiserhöhungen zum Jahreswechsel an. (dapd)
 
Firma H. Schade Heizung Sanitär GmbH jetzt „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“ PDF Drucken E-Mail
01. Dezember 2011

 

Iserlohn/SanktAugustin. „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“ – so darf sich nun die Firma H. Schade Heizung Sanitär GmbH aus Sankt Augustin nennen.Der Betrieb kann ab sofort ein besonderes Logo verwenden, mit dem er gegenüberseinen Kunden, Bauträgern, Architekten, Wohnungsgesellschaften undKrankenkassen seine Fachkompetenz für diesen speziellen Arbeitsbereich deutlichmacht.

 

Zwei Tage lang nahm das Unternehmen gemeinsam mit weiteren Fachbetrieben aus ganz Deutschland an dieser speziellen Schulung zum "Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation" teil, die von der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® in Kooperation mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchgeführt wird.


fachbetrieb-senioren-behindertengerechte-installationWährend des Seminars wurden alle Inhalte vermittelt, die für eine komfortable, attraktive und sichere Badgestaltung für die „Generation 50plus“ wichtig sind. Ergänzt wurde das Angebot durch Informationen zur behindertengerechten Badgestaltung.


Dabei reichte das Themenspektrum von einschlägigen DIN-Vorschriften über Informationen zu altersbedingten Einschränkungen und Krankheitsbildern bis hin zu konkreten Planungshinweisen. Ein besonderer Schwerpunkt der Schulung lag darin, den Blick der Handwerker nicht nur auf das Bad zu richten, sondern ihnen eine ganzheitliche Sichtweise für die Probleme älterer Menschen innerhalb der gesamten Wohnung zu vermitteln. Denn wer im Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden führen möchte, der trifft keineswegs nur im Badezimmer, sondern oftmals bereits an der Wohnungstür auf Schwierigkeiten.


Auf großes Interesse im Rahmen der Schulung stieß die Frage, wer im Falle eines nötigen Umbaus die Kosten für die anfallenden Installationsarbeiten trägt. Die Handwerksbetriebe konnten feststellen, dass die Rechnung nicht immer nur durch den Kunden selbst übernommen werden muss, sondern dass – unter bestimmten Voraussetzungen – weitere Kostenträger in Frage kommen können. Von Bedeutung sind dabei vor allem die Pflegekassen sowie die aktuellen Förderprogramme der KfW.


„Wir bieten den Seminarteilnehmern mit dieser Qualifizierungsmaßnahme ein Höchstmaß an Wissen über einen immer wichtiger werdenden Tätigkeitsbereich“, so GGT-Geschäftsführerin Martina Koepp. „Dabei ist zu berücksichtigen, dass die ‚Generation 50plus’ keineswegs alt oder krank, sondern sehr vital ist und mitten im Leben steht. Es besteht bei dieser im Allgemeinen sehr kritischen Zielgruppe durchaus die Bereitschaft, Investitionen vorzunehmen – wenn Komfort, Qualität und Nutzen des Angebots erkennbar sind.“


Für den Handwerker bedeutet dies, dass er im privaten Bereich gefragt ist, um individuelle, benutzerfreundliche und sichere Lösungen zu schaffen. Darüber hinaus besteht durch gesetzliche Regelungen (zum Beispiel Behindertengleichstellungsgesetz) auch bei öffentlichen Einrichtungen der Bedarf, diese für jedermann barrierefrei zu gestalten.


Weitere Schulungen zum "Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation" finden regelmäßig im Deutschen Zentrum Gerontotechnik® in Iserlohn statt. Informationen gibt es bei der GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik® mbH, Max-Planck-Straße 5 in 58638 Iserlohn oder auf der Internetseite www.gerontotechnik.de


zerifikat-fachbetrieb-senioren-behindertengerechte-installationWer sich für das Thema interessiert – ob privat oder beruflich – kann in Iserlohn eine große Dauerausstellung mit empfehlenswerten Lösungen unter dem Motto „Wohnen ohne Grenzen“ besuchen und sich beraten lassen. Der Eintritt ist kostenfrei. Eine telefonische Anmeldung unter der Telefonnummer 0 23 71/95 95-0 ist notwendig.


Nach der Schulung zum „Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation“ überreichte GGT-Schulungsleiter Marcus Sauer die Fachbetriebsurkunde an Herbert Schade von der Firma H. Schade Heizung Sanitär GmbH aus Sankt Augustin. Das Unternehmen kann mit diesem Zeichen zukünftig seine Fachkompetenz für dieses spezielle Arbeitsgebiet dokumentieren.

 
Solaralagen: Fördersätze sinken 2012 PDF Drucken E-Mail
01. August 2011

Wer Investition plant, sollte Antrag vor Jahreswechsel stellen

 

Köln. Wer seinen Förderantrag in Sachen Solarenergie vor dem 30.12.2011 stellt, kann noch von hohen Fördersätzen profitieren. Kommendes Jahr gibt es dann weniger Geld vom Staat.

 

Wer sich noch in diesem Jahr entschließt, Solarenergie zur Warmwasserbereitung oder Raumheizung zu nutzen, profitiert von den aktuellen guten Förderkonditionen. Denn derzeit erstattet der Staat bis zu 25 Prozent der Anschaffungskosten zurück. Pro Quadratmeter Kollektorfläche gibt es einen Zuschuss von 120 bis 180 Euro. Nach dem 30.12.2011 liegt die Fördersumme nur noch bei 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Lediglich Kombianlagen zur Warmwasserbereitung und Raumheizung auf Mehrfamilienhäusern werden auch im kommenden Jahr mit 180 Euro pro Quadratmeter unterstützt.

 

 

Effiziente Solarheizung senkt Heizkosten

 

Bis zu 90 Prozent des Energieverbrauchs eines Vier-Personen-Haushalts entfallen in Deutschland auf Heizung und Warmwasser. Mit Hilfe einer Solarwärmeanlage können bis zu 30 Prozent der jährlichen Heizkosten eingespart werden. In Kombination mit einem hocheffizienten Brennwertkessel verringert sich der Heizölverbrauch um bis zu 50 Prozent.

 

Die Anschaffungskosten pro Quadratmeter Kollektorfläche liegen heute - je nach Voraussetzungen des Gebäudes - durchschnittlich zwischen 700 und 2.000 Euro. Eine Solarwärmeanlage zur reinen Warmwasserbereitung eines Vier-Personen-Haushalts ist rund vier Quadratmeter groß und kostet bei einem angenommenen Quadratmeterpreis von 1.500 Euro entsprechend 6.000 Euro, die Kosten für eine Kombianlage liegen bei rund 12.000 Euro inklusive Montagekosten.

 

"Mit einer effizienten Solarheizung lassen sich die Heizkosten stark senken. Viele Heizkessel in deutschen Kellern sind vollkommen veraltet und verbrauchen deshalb deutlich mehr Energie als nötig. Dementsprechend mehr Heizkosten muss der Hausbesitzer bezahlen, solange er nicht in eine effiziente Heizung investiert", so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH).

 

 

Infomaterial erleichtert Planung

 

Die Innovationsförderung ist besonders für Eigentümer von Mehrfamilienhäusern interessant. Der Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt werden. Entscheidend ist, dass der Antrag spätestens am 30.12.2011 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eingeht, um noch die höheren Fördersätze zu erhalten. Sobald Hausbesitzern die Förderzusage zugestellt wird, haben sie ein volles Jahr Zeit, um die Solarwärmeanlage bauen zu lassen. Der Bau dauert in der Regel ein bis sieben Tage. Die Antragstellung übernimmt meist der Solarfachbetrieb.

 
Wir sind Pelletfachbetrieb! PDF Drucken E-Mail
27. Juli 2011

Erneuerbare Brennstoffe wie Holzpellets sind bei Verbrauchern beliebt – liefern sie doch umweltfreundliche und preiswerte Wärme.

 

Doch bei vielen potentiellen Kunden sind die kleinen Energiebündel aus Sägespänen noch gar nicht bekannt. Und bei anderen sind noch viele Fragen zur Heizungstechnik offen. Aus diesem Grund wird die Fachkompetenz des SHK-Handwerks benötigt: für eine umfassende und qualifizierte Beratung und für den fachmännischen Einbau des neuen Pelletheizsystems.

 

U.a. hier liegt unsere Stärke!

 

Und so dürfen wir von der Schade GmbH uns nach unserer erfolgreichen Teilnahme an der Fachschulung zum "Fachbetrieb Pellets und Biomasse" vom DEPI und den SHK-Zentral- und Fachverbänden "Fachbetrieb Pellets und Biomasse" nennen.

 

 

 

Web-Banner_Pelletfachbetrieb_animiert

 

Logo_Pelletfachbetrieb

 
Marktanreizprogramm 2011 PDF Drucken E-Mail
22. März 2011
Am 15.03.2011 traten neue Richtlinien für das Marktanreizprogramm in Kraft. Ab sofort können Förderanträge entsprechend den neuen Konditionen gestellt werden. Die zum Teil bis Ende des Jahres befristeten Verbesserungen betreffen thermische Solaranlagen, den Austausch von Heizkesseln, Wärmepumpen und Holzheizungen.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Sonnenkollektoren

Die Basisförderung für Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung wurde befristet auf jetzt 120 Euro/m² angehoben. Nach dem 30.12.2011 (Tag des Antragseingangs) sinkt sie wieder auf 90 Euro/m². Weitere Anreize bald tätig zu werden, ergeben sich aus dem Bonus für den zusätzlichen Austausch eines alten Heizkessels ohne Brennwertnutzung gegen einen neuen Brennwertkessel. Er beträgt in diesem Jahr 600 Euro, danach 500 Euro. Gleichermaßen ist für den Kombinationsbonus für Solarthermie plus Wärmepumpe oder Solarthermie plus Biomasse eine Degression von 600 Euro auf 500 Euro nach dem Jahreswechsel vorgesehen.

Biomasseanlagen

Emissionsarme Scheitholzvergaserkessel werden jetzt wieder mit pauschal 1.000 Euro gefördert, wenn sie einen Staubemissionswert von maximal 15 Milligramm pro Kubikmeter einhalten. Alle bisherigen Förderungen bei Pellet-Öfen mit Wassertasche, Pellet-Kesseln und Holzhackschnitzelanlagen bleiben unverändert.

Wärmepumpen
Die technischen Anforderungen wurden überarbeitet. Unter anderem wurden die geforderten Jahresarbeitszahlen reduziert. Ab sofort gilt: Sole/Wasser-Wärmepumpen und Wasser/Wasser-Wärmepumpen müssen Mindestjahresarbeitszahlen von 3,8 (bei Wohngebäuden) bzw. 4,0 (bei Nichtwohngebäuden) erreichen. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist eine Jahresarbeitszahl von 3,5 Fördervoraussetzung, bei gasbetriebenen Wärmepumpen 1,3.

Bemessungsmaßstab für die Förderung für Wärmepumpen ist jetzt die Wärmeleistung statt bisher die Wohnfläche. Dies erfolgt im Interesse der Erleichterung der Antragstellung und Vereinfachung der Förderanforderungen. Das bisherige Förderniveau bleibt in etwa erhalten. Die Förderung liegt zwischen 2.400 Euro bei Wärmepumpen im Einfamilienhäusern bis hin zu 11.400 Euro bei Wärmepumpen mit einer Wärmeleistung von 100 kW.

Weitere Informationen zum Marktanreizprogramm 2011 erhalten Sie beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie beim BINE Informationsdienst www.energiefoerderung.info in der Rubrik Förderprogramme des Bundes.

 
Heizung entlüften PDF Drucken E-Mail
22. Dezember 2010
Wenn es im Heizkörper gluckert oder der Heizkörper trotz aufgedrehtem Ventil kaum Wärme abgibt, dann sollten Sie ihn entlüften. Denn Luft im Heizkörper unterbricht die Zirkulation des Heizwassers.

So gehen Sie vor:

1. Sie brauchen einen Entlüftungsschlüssel. Diesen können Sie gerne kostenlos bei uns abholen.

2. Falls Sie eine eigene Heizanlage haben, stellen Sie die Umwälzpumpe für das Heizwasser ab. Warten Sie etwa eine halbe Stunde. Das unterbindet die Heizwasserströmung. Die Luft wird dann nicht ständig im System herumgewirbelt. So haben Sie eine bessere Chance, vollständig zu entlüften.

3. Nehmen Sie ein kleines Gefäß, etwa einen Joghurtbecher, das Entlüftungsschlüsselchen und einen Putzlappen oder ein altes Handtuch zum Heizkörper mit. An der dem Heizkörperventil entgegengesetzten Seite sollte sich seitlich oben das Entlüftungsventil befinden. Es besteht in aller Regel aus silbrigem Metall und hat seitlich ein kleines Röhrchen oder eine Öffnung. In der Mitte des Entlüftungsventils sehen Sie einen Vierkantstift, auf den Sie das Entlüftungsschlüsselchen aufstecken.

4. Breiten Sie den Putzlappen oder das Handtuch auf dem Boden unterhalb des Entlüftungsventils aus. Das schützt Boden oder Teppich vor eventuell austretendem, oft schmutzigem Heizwasser.

5. Halten Sie den Becher unter das seitliche Röhrchen oder die Öffnung. Drehen Sie das Entlüftungschlüsselchen eine viertel bis eine halbe Drehung im Gegenuhrzeigersinn, also nach links. Spätestens jetzt sollten Sie das Zischen der entwichenden Luft hören. Falls nicht, dann drehen Sie noch etwas weiter.

Vorsicht: Drehen Sie das Entlüftungschlüsselchen nicht zu weit auf. Dann droht der Vierkantstift aus dem Entlüftungsventil herauszufallen und das Heizwasser fließt ungehindert auf den Boden.

6. Warten Sie so lange, bis Wasser austritt und keine Blubbergeräusche mehr zu hören sind. Dann schließen Sie das Entlüftungsventil durch Drehen im Uhrzeigersinn, also nach rechts.

7. Nutzen Sie die Gelegenheit und prüfen Sie auch die anderen Heizkörper in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus auf vorhandene Luft.

8. Danach kann es notwendig sein, Wasser in die Heizanlage nachzufüllen. Haben Sie eine eigene Heizanlage, machen Sie das selbst. Hängen Sie mit mehreren Teilnehmern an einer größeren Heizanlage, dann sollten Sie vorsichtshalber den Hausmeister informieren und ihn bitten, den Druck in der Anlage zu kontrollieren.

9. Vergessen Sie nicht, anschließend die Heizungsumwälzpumpe wieder einzuschalten. Nun sollten alle Heizkörper wieder Wärme liefern

 
Ökotest PDF Drucken E-Mail
01. November 2010
Solarheizkessel - Aufgrund höchster Energieeinsparung ausgezeichnet

News vom 01.11.2010

Im letzten Jahr zeichnete Stiftung Warentest den Solarheizkessel SolvisMax als Testsieger aus (03/2009). Jetzt bestätigte ÖKO-TEST das Urteil und lobte vor allem den hohen Ertrag und die gute Wirtschaftlichkeit der Kombianlage sowie die vorbildliche Dokumentation. Der SolvisFera war der beste Flachkollektor im Test.

Der SolvisMax - ausgezeichnete Spitzentechnologie.

ÖKO-TEST lobte vor allem den hohen Ertrag und die gute Wirtschaftlichkeit der Kombianlage sowie die vorbildliche Dokumentation.

Solarheizungen spielen eine entscheidende Rolle beim Energiesparen. Schließlich reduzieren sie die Heizkosten um bis zu 50 Prozent. Wenn Hausbesitzer in einen neuen Heizkessel investieren, dann wollen sie vor allem ihre Energiekosten senken. Das bestätigen 65 Prozent der Deutschen in einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von Solvis. Wie effizient moderne Heizanlagen tatsächlich sind, hat nun die Zeitschrift ÖKO-TEST unter die Lupe genommen. Als Testsieger aus der Untersuchung von 17 thermischen Solaranlagen ging das Kombiheizsystem SolvisMax hervor.

Eine Heizung für "alle Jahreszeiten"

Kombianlagen nutzen die Kraft der Sonne optimal aus: Im Sommer kann der Heizkessel komplett abgeschaltet werden, das Warmwasser produziert allein die solarthermische Anlage. Erst wenn die Sonneneinstrahlung nicht mehr ausreicht, schaltet sich der Brennwertkessel dazu. In der kalten Jahreszeit dient die Solaranlage wiederum zur Unterstützung der Raumheizung. Die Energie der Sonne nutzt der SolvisMax dank einer Sonderkonstruktion besonders effizient. Im Unterschied zu anderen Heizsystemen sind hier der Öl- oder Gasbrenner oder auch eine Wärmepumpe direkt in den Speicher integriert. Abwärme, die sonst an die Umgebung verloren ginge, bleibt dem System erhalten und erwärmt zusätzlich den Speicher. Im Vergleich zu anderen Heizkesseln benötigt der SolvisMax deshalb deutlich weniger Energie und sticht mit einem hohen Ertrag sowie guter Wirtschaftlichkeit in der Untersuchung von ÖKO-TEST hervor. Zudem punktet der Testsieger mit Bedienfreundlichkeit, die verständliche Anleitung macht die Handhabung des Geräts besonders einfach.

Der SolvisMax wurde als Spitzentechnologie ausgezeichnet und über eine weitere Auszeichnung kann sich das Braunschweiger Unternehmen freuen:

Solvis-Geschäftsführer Helmut Jäger ist der Gewinner des IEA SHC-Solarpreises 2010.

Das IEA-Forschungsprogramm "Solar Heating and Cooling" vergab den SHC-Solarpreis 2010 an Helmut Jäger, den Gründer und Geschäftsführer der SOLVIS GmbH & Co KG. Er durfte den Preis auf der EuroSun 2010 entgegennehmen - der größten europäischen Konferenz zum Thema Solares Heizen und Kühlen in Graz, Österreich.

"Helmut Jäger ist ein Pionier der Markterschließung im Bereich der thermischen Solarkollektoren und solaren Systeme in Deutschland und in Europa," würdigte Markus Kratz, der deutsche Delegierte des Komitees IEA-Solares Heizen und Kühlen Helmut Jägers Leistung.

Er fügt hinzu, "Helmut konzentriert sich nicht nur auf das Finanzwachstum seiner Firma, Solvis. Sondern er folgt vor allem einem nachhaltigen und ganzheitlichen Geschäftsmodell und versucht, innovative Technologien zu etablieren - wie durch die Solvis-Nullemissionsfabrik demonstriert wird.

Helmut Jäger ist ein Networker für eine Zukunft der Sonnenenergie: Er ist stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Solarwirtschaft und aktiver Teilnehmer der Deutschen Solarthermie Technologieplattform (DSTTP). Die Solargemeinschaft ist glücklich, solch einen Fürsprecher zu haben."

Der SHC-Solarpreis wird einer Einzelperson, einer Firma, einer privaten oder öffentlichen Einrichtung verliehen, die hervorragendes Engagement im Bereich des Solaren Heizens und Kühlens gezeigt hat und die die Arbeit der IEA unterstützt.

Helmut Jäger ist der 6. Preisträger. Er wurde für seine umfangreiche Arbeit bei der Entwicklung innovativer thermischen Solartechnologien ausgewählt.

1988 gründete er mit vier Mitarbeitern die Firma Solvis, Hersteller thermischer Solarsysteme. Seit mehr als zwanzig Jahren produziert Solvis Solarschichtspeicher, Solarheizsysteme und Solarkollektoren. Seit 2007 ist Solvis ein führender Solarabsorber-Produzent in Europa.

Heute arbeitet Helmut Jäger in vielen Organisationen aktiv mit, um Sonnenenergie zu fördern. Seit 1997 ist er im Vorstand des Bundesverbandes Solarwirtschaft in Deutschland und wurde 2008 in das Kuratorium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) berufen. Er ist auch Mitglied der Beratungsstelle des Fraunhofer Instituts für Solarenergie-Systeme ISE.

 
Bonner Förderprogramm Solarthermie wird fortgesetzt PDF Drucken E-Mail
19. August 2010

Bonner Förderprogramm Solarthermie wird fortgesetzt


Ab sofort kann die Stadt Bonn wieder den Einbau von thermischen Solaranlagen bei Wohngebäuden im Bestand fördern. Nachdem der städtische Haushalt genehmigt worden ist, ist dies wieder möglich. Der Zuschuss beträgt 100 Euro pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die solarthermische Anlage noch nicht installiert und noch kein Auftrag zum Bau erteilt wurde.

Förderanträge, Ansprechpartner und die Richtlinien des Programms finden Sie unter dem folgenden Link:

 

Solarthermie
 
KfW-Förderprogramm Energieeffizient Sanieren: Wichtige Änderungen zum 01.09.2010 PDF Drucken E-Mail
17. August 2010
Seit dem 1. April 2009 läuft das Sonder-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der Bundesregierung. Ein wesentlicher Förderbereich war dabei u.a. die „Optimierung der Wärmeverteilung“. Diese Sonderförderung im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ schaffte interessante Investitionsanreize für Sanierungswillige. Jetzt werden wesentliche Teile des Programms eingestellt.

Bereits im Februar 2010 nahm die KfW Änderungen an dieser Sonderförderung vor. Jetzt sieht sich die KfW gezwungen, aufgrund der „unerwartet hohen und auch im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gestiegenen Nachfrage“, Änderungen in den Programmen „Energieeffizient Sanieren“ vorzunehmen, „um diese Förderangebote mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln weiterhin anbieten zu können“, so die KfW in ihrer Mitteilung vom 13.08.2010.

Eingestellt werden ab dem 01.09.2010 die folgenden Programme:

Die Einzelmaßnahmen in der Kredit- und Zuschussvariante der Programme 152 und 430 "Energieeffizient Sanieren". Anträge können noch bis einschließlich zum 31.08.2010 bei der KfW gestellt werden.

Darüber hinaus stellt die KfW Teile der Sonderförderung im Programm  431 "Energieeffizient Sanieren" ein. Betroffen davon ist die Förderung für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung und zum Abbau von Nachtstromspeicherheizungen. Für die Antragstellung in der Sonderförderung gelten die veröffentlichten Regelungen zur Antragstellung, d. h. Anträge können noch bis einschließlich zum 30.11.2010 bei der KfW für die Maßnahmen gestellt werden, bei denen die Schlussrechnung bis zum 31.08.2010 (Rechnungsdatum) gestellt wurde.


Unverändert bestehen bleiben die folgenden  Förderangebote:

KfW-Effizienzhäuser werden in den Programmen 152 und 430 weiterhin gefördert.

Förderfähige Maßnahmen des bisherigen Programms "Energieeffizient Sanieren - Einzelmaßnahmen"  können im Programm "Wohnraum Modernisieren" (Programm-Nr. 141) zu den dort geltenden Programmbestimmungen beantragt werden.

Eine Maßnahme im Förderprogramm 141 ist die Erneuerung von Zentralheizungsanlagen oder deren Komponenten einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen. Beim Einbau der Heizung ist übrigens stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.

Die Förderung des Zuschusses für Baubegleitung wird ab dem 01.09.2010 eigenständig im Programm "Energieeffizient Sanieren - Sonderförderung" (Programm-Nr. 431) fortgeführt.

Wie zu hören ist, beschäftigen sich BDH und VdZ mit der neuen Situation und werden sicher versuchen, etwas mehr Konstanz in die Förderbedingungen zu bringen. Wie auch beim Thema MAP ist nur schwer zu verstehen, warum die politischen Vorgaben so kurzfristig geändert werden. Immerhin hat sich Deutschland verpflichtet, deutlich CO2 einzusparen.
 
Neues Förderangebot der KfW PDF Drucken E-Mail
23. Juli 2010
Seit dem 01. Juli 2010 gibt es im Förderangebot der KfW für energieeffizientes Bauen und Sanieren neue zukunftsweisende Energiestandards: das KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung und
das KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau. Ebenfalls neu: Ergänzend zum zinsgünstigen Förderkredit gewährt die KfW ab sofort auch in der Neubauförderung Tilgungszuschüsse, und zwar bis zu zehn Prozent der zugesagten Darlehenssumme. Damit können energiebewusste Bauherren bis zu 5.000 Euro sparen.


Wer seine Immobilie energieeffizient saniert und dafür ein Förderdarlehen in Anspruch nimmt, kann einen Tilgungszuschuss von bis zu 12,5 Prozent oder 9.375 Euro erhalten.

Wer die energetische Sanierung einer Immobilie aus eigenen Mitteln finanziert, kann bei der KfW einen Investitionszuschuss von bis zu 17,5 Prozent (maximal 13.125 Euro) beantragen. Die KfW informiert dazu ausführlich:


Energetisch sanieren – Energiekosten sparen

Auf lange Sicht kennen die Preise für Heizöl und Erdgas nur eine Richtung: Sie gehen nach oben. Wer seine Energiekosten im Griff behalten will, sollte entschlossen handeln und seine Immobilie energetisch sanieren. Energiebewusste Eigentümer unterstützt die KfW sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung einer Immobilie mit maßgeschneiderten Förderprogrammen. Investoren haben dabei die Wahl zwischen einem zinsgünstigen Kredit mit zusätzlichem Tilgungszuschuss oder einem stattlichen Investitionszuschuss, wenn sie die Sanierungsmaßnahmen aus eigenen Mitteln finanzieren.

Zum 01. Juli 2010 hat die KfW neue, anspruchsvolle Energiestandards in ihr Förderangebot aufgenommen, die die Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 übertreffen:

Pfeil-Vista das KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau und
Pfeil-Vista das KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung.

Wer im Neubau oder der Sanierung den Energiestandard eines KfWEffizienzhauses erreicht, wird mit einem zusätzlichen Tilgungszuschuss belohnt (siehe Tabelle). Finanzieren Privatpersonen die energieeffiziente Sanierung aus eigenen Mitteln, können sie alternativ direkt bei der KfW einen Investitionszuschuss beantragen.

Der Begriff „KfW-Effizienzhaus“ beschreibt einen Energieeffizienz- Standard, der gleichermaßen bei der Sanierung oder dem Neubau einer Immobilie erreicht werden kann. Die Zahl hinter dem Effizienzhaus gibt an, wie hoch der sogenannte Jahresprimärenergiebedarf im Verhältnis zu den gesetzlichen Anforderungen (nach der Energieeinsparverordnung 2009) an einen Neubau ist. Das „KfWEffizienzhaus 70“ zum Beispiel benötigt höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs, den ein nach der geltenden Energieeinsparverordnung errichteter Neubau hat.


Die Tabelle gibt einen Überblick über die KfW-Förderung:

Energieeffizientes Bauen und Sanieren seit 1. Juli 2010

Bezugsgröße: EnEV 2009 Zinssatz effektiv * Tilgungszuschuss
Energieeffizient Sanieren (bis 75.000 Euro je Wohneinheit)
Pfeil KfW-Effizienzhaus 55 2,02% 12,5%
Pfeil KfW-Effizienzhaus 70 2,02% 10%
Pfeil KfW-Effizienzhaus 85 2,02% 7,5%
Pfeil KfW-Effizienzhaus 100 2,02% 5%
Pfeil KfW-Effizienzhaus 115 2,02% 2,5%
Pfeil Einzelmaßnahmen ** 2,02% entfällt
Energieeffizient Bauen (bis 50.000 Euro je Wohneinheit)
Pfeil KfW-Effizienzhaus 70 2,88% entfällt
Pfeil KfW-Effizienzhaus 55 2,88% 5%
Pfeil KfW-Effizienzhaus 40 2,88% 10%
* bei 10-jähriger Zinsbindung und einer Darlehenslaufzeit von 10 Jahren (Stand: 07/2010)
** Wer für Einmalzahlungen keinen Kredit in Anspruch nimmt , kann einen Zuschuss in Höhe von 5 Prozent der Investitionskosten (mindestens 6000 Euro) beantragen.


„Bei der energetischen Sanierung einer Immobilie auf den Standard eines KfW-Effizienzhauses empfiehlt es sich, einen zertifizierten Energieberater, beispielsweise einen Bauingenieur, mit der Baukoordination und -überwachung zu beauftragen“, rät KfW-Wohnbauexpertin Ulrike Schriewer. Der Fachmann kennt die EnEVVorschriften und weiß auch, welche Materialien von den regionalen Fachunternehmen verbaut werden dürfen, damit der angestrebte Energieeffizienzstandard auch erreicht wird.


Energieeffizient Sanieren: Alles ist möglich


Das Programm „Energieeffizient Sanieren“ fördert jedoch nicht nur das Erreichen eines bestimmten Effizienzhaus-Standards, sondern prinzipiell alle Maßnahmen, die die Energiebilanz eines Hauses oder einer Wohnung verbessern. Der Eigentümer entscheidet, welche Maßnahmen er - einzeln oder in Kombination mit anderen - in Angriff nimmt, zum Beispiel:

  • Wärmedämmung (Außenwände, Dach, Keller)
  • Austausch von Wärmeschutzfenstern (auch einzeln) / Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Einbau einer modernen Heizung

Im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung“ wird beim Ersatz von Nachtstromspeicherheizungen ein Zuschuss von 150 Euro je abgebautem Gerät gezahlt. Für die Optimierung der Wärmeverteilung (z. B. Thermostate, Verteilerventile) bei bestehenden Heizungsanlagen, die vor dem 01. Januar 2005 eingebaut wurden, wird ein Zuschuss in Höhe von 25 Prozent der Kosten gezahlt, wenn diese mindestens 600 Euro betragen.


Energieeffizient Sanieren: die Vorteile

  • Top-Niedrigzinssatz ab 2,02 Prozent (Stand: Juli 2010) und Tilgungszuschüsse für die Energiestandards der KfWEffizienzhäuser
  • Bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit, bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen
  • Energetische Einzelmaßnahmen sind frei wähl- und kombinierbar
  • Zusätzliche Förderstufen bieten mehr Flexibilität
  • Vorzeitige Rückzahlung des Darlehens ohne
  • zusätzliche Kosten möglich
  • Bis 2.000 Euro Zuschuss für qualifizierte Baubegleitung


Energieeffizient Sanieren: Zuschuss statt Kredit

Im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ kann für Einund Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen an Stelle eines Kredits auch ein Zuschuss zu den Investitionskosten direkt bei der KfW beantragt werden, und zwar

  • 5 Prozent für Einzelmaßnahmen (bei einer Investitionssumme von mindestens 6.000 Euro), maximal 2.500 Euro
  • 7,5 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 115, maximal 5.625 Euro
  • 10 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 100, maximal 7.500 Euro
  • 12,5 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 85, maximal 9.375 Euro
  • 15 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 70, maximal 11.250 Euro
  • 17,5 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 55, maximal 13.125

Energieeffizient Sanieren: Zuschuss statt Kredit


Höhe des Zuschusses
maximaler Betrag
Pfeil KfW-Effizienzhaus 55 17,5% 13.125 €
Pfeil KfW-Effizienzhaus 70 15% 11.250 €
Pfeil KfW-Effizienzhaus 85 12,5% 9.375 €
Pfeil KfW-Effizienzhaus 100 10% 7.500 €
Pfeil KfW-Effizienzhaus 115 7,5% 5.625 €
Pfeil Einzelmaßnahmen * 5% 2.500 €
* Die Investitionssumme muss mindestens 6000 Euro betragen, da Zuschüsse unter 300 Euro nicht ausgezahlt werden. Grafiken: KfW


Förderantrag vor Beginn der Maßnahme stellen

Der Antrag auf einen Kredit oder Zuschuss muss in jedem Fall vor Beginn einer Sanierungs- oder Baumaßnahme gestellt werden; die Planungsphase bleibt dabei unberücksichtigt.

Einzige Ausnahme: Zuschüsse für eine qualifizierte Baubegleitung, den Abbau von Nachtstromspeicherheizungen oder der Optimierung der Wärmeverteilung aus dem Programm „Sonderförderung Energieeffizient Sanieren“ können noch bis zu drei Monate nach Abschluss des Vorhabens gestellt werden.

Kreditanträge werden bei der Hausbank gestellt, Zuschussanträge direkt bei der KfW Bankengruppe, Charlottenstraße 33, 10117 Berlin.

Fragen zum energieeffizienten Bauen und Sanieren beantworten die Mitarbeiter im Infocenter der KfW montags bis freitags von 08:00 bis 17:30 Uhr unter der Rufnummer 01801-33 55 77 (3,9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Deutschen Telekom) oder per Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ).

Pfeil-Vista Tipp: Für den Ersterwerb eines Hauses oder einer Neubauwohnung, die den Standard eines KfW-Effizienzhauses erfüllt, kann vor Abschluss des Kaufvertrags ein Darlehen aus dem Programm „Energieeffizient Bauen“ beantragt werden.

Beim Ersterwerb einer Wohnung, die vor 1995 errichtet und später energetisch saniert wurde, kann der auf die Sanierung entfallene Kostenanteil mit einem Darlehen aus diesem Programm finanziert werden.

Pfeil-Vista Tipp: Entschließt sich eine Wohnungseigentümergemeinschaft zur energetischen Sanierung des Gebäudes, dann muss jeder Eigentümer seinen Darlehensanteil selbst bei der Hausbank beantragen. Ein Investitionszuschuss kann vom Verwalter bei der KfW beantragt werden.

Pfeil-Vista Tipp: Auch gemeinnützige Organisationen, Kommunen oder Hochschulen können die energetische Sanierung von Wohngebäuden wie Senioren- oder Studentenwohnheime mit einem Darlehen aus dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ finanzieren – und zwar je Wohneinheit. Energieeffizient Bauen: bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit Wer beim Bau eines Hauses den Energiestandard der KfWEffizienzhäuser 70, 55 oder 40 realisiert, kann ein zinsgünstiges Förderdarlehen von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit beantragen. Eine abgeschlossene Einliegerwohnung gilt als separate Wohneinheit. Ergänzend zum zinsgünstigen Förderkredit gewährt die KfW ab sofort auch im Neubau Tilgungszuschüsse für die in Anspruch genommene Darlehenssumme, und zwar

Pfeil-Vista 10 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 40
Pfeil-Vista 5 Prozent für das KfW-Effizienzhaus 55

Energiebewusste Bauherren, die den Darlehenshöchstbetrag von 50.000 Euro beantragen, können somit bis zu 5.000 Euro sparen.


Bis zu 2.000 Euro Zuschuss für Baubegleitung

Bei der Sanierung eines Hauses auf den Standard eines KfWEffizienzhauses muss ein Sachverständiger, zum Beispiel ein Bauingenieur, die Erreichung der EnEV-Richtwerte bereits bei Antragstellung bescheinigen; dies ist Voraussetzung für die Gewährung eines zinsgünstigen Förderkredits. Um eine sachgemäße Ausführung aller Sanierungsarbeiten von Anfang an zu gewährleisten, sollte ein Energieberater die Baumaßnahmen fachlich begleiten. Er kann gegebenenfalls Schwachstellen bei der Bauausführung frühzeitig korrigieren.

Für eine qualifizierte Baubegleitung gewährt die KfW einen Zuschuss von 50 Prozent der Kosten, maximal 2.000 Euro. Bei höheren Kosten kann der Mehrbetrag über das Förderdarlehen mitfinanziert werden.

Pfeil-Vista Tipp: Ein Zuschuss zu den Kosten der Baubegleitung kann auch dann beantragt werden, wenn mindestens zwei energetische Einzel- Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden (z. B. Fenster und Heizungsanlage).

Zertifizierte Energieberater können bei den Verbraucherzentralen (www.vzbv.de), dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle oder den Bauingenieurkammern der Länder angefragt werden.


Zuschuss für energetische Erstberatung


Für eine energetische Erstberatung von Haus- und Wohnungseigentümern durch Ingenieure kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) im Rahmen des Programms „Energiesparberatung vor Ort“ ein Zuschuss von 300 Euro beantragt werden. Die Erstberatung ist eine Bestandsaufnahme energetischer Schwachstellen einer Immobilie.
 
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