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Pellets



Pfeil1. Wie groß ist der Heizwert von Pellets?
In 1 kg Pellets sind 5 kWh Energie enthalten. Dies entspricht 0,5 l Heizöl oder 0,5 m³ Erdgas. zur Übersicht



Pfeil2. Wie hoch ist der Wirkungsgrad einer Pelletheizung?
Je nach Kesseltyp werden Kesselwirkungsgrade von 92-96% erreicht. zur Übersicht



Pfeil3. Was heißt eigentlich CO2-neutral?
Von CO2-neutralen Brennstoffen spricht man, wenn die Menge an CO2, die bei der Verbrennung eines Brennstoffes freigesetzt wird, im nachwachsenden Brennstoff wieder eingebunden wird. Jenes Kohlendioxyd (CO2), das bei der Verbrennung von Pellets in die Atmosphäre gelangt, wurde vorher vom wachsenden Holz der Luft entzogen. Würde man dieses Holz im Wald verrotten lassen, würde durch den Fäulnisprozess das Kohlendioxyd ebenfalls freigesetzt. Beim Einsatz von Holzpellets entstehen weder Abfälle noch die Atmosphäre zusätzlich belastendes CO2. Heizen mit Holzpellets ist also Heizen im Kreislauf der Natur. zur Übersicht



Pfeil4. Welchen Vorteil bieten CO2-neutrale Brennstoffe?
CO2-neutrale Brennstoffe tragen nicht zur Entstehung des Treibhauseffektes („globale Erwärmung“) bei. zur Übersicht



Pfeil5. Richtet sich der Pelletspreis nach dem Ölpreis?
Der Holzpelletmarkt ist mit dem Ölmarkt nicht gekoppelt. Dies hat sich in der Vergangenheit bewahrheitet. Im Gegensatz zum Öl sind Holzpellets seit 1998 kontinuierlich günstiger geworden. Dies liegt an den steigenden Produktionsmengen, die sich günstiger herstellen lassen und der größeren Dichte der Pelletproduktionen und Pelletheizungsbesitzer, wodurch die Transportkosten fallen. zur Übersicht



Pfeil6. Wie kann man den Heizwert von Pellets mit Öl vergleichen?
1 kg Pellets haben den Heizwert von 0,5 l Öl. zur Übersicht



Pfeil7. Gibt es einen Sommer- und Winterpreis für Pellets?
Ja. Pellets sind in den Sommermonaten günstiger als in den Wintermonaten. Die günstigste Bevorratungszeit ist zwischen April und Juli ! Es empfiehlt sich somit im Sommerrhythmus zu tanken. zur Übersicht



Pfeil8. Wie hoch ist der Energieaufwand bei der Herstellung von Pellets?
Je nach Herstellungsstandard liegt der Aufwand an Herstellungsenergie bei 3-6% der in den Holzpellets enthaltenen Energie (einschliesslich Transport zum Kunden). Bei Heizöl und Erdgas liegen diese Werte bei über 12%! zur Übersicht



Pfeil9. Werden Bäume gefällt, um Pellets herzustellen?
Heute und in absehbarer Zukunft werden Holzpellets ausschließlich aus Sägespänen, die bei der Holzverarbeitung anfallen, hergestellt. Es müssen deshalb keine Bäume für Holzpellets gefällt werden. zur Übersicht



Pfeil10. Ist die Versorgung mit Pellets auch in Zukunft gesichert?
Der Rohstoff wächst kontinuierlich nach. Europaweit wird nur die Hälfte des Holzzuwachses im Wald geerntet, der Rest verrottet. Damit ist ein immenses Potential für Holzpellets vorhanden. zur Übersicht



Pfeil11. Gibt es Kriterien für qualitativ hochwertige Pellets?
Neben der Einhaltung der gültigen Normen kann der Verbraucher auf einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt, den Ascheanfall (Rindenanteil etc.), Feinanteil und gleichmäßige Längenverteilung achten. Mit DIN-PLUS zertifizierten Pellet liegt man immer auf der sicheren Seite. zur Übersicht



Pfeil12. Warum ist die Qualtität der Pellets wichtig?
Gute Qualität wirkt sich auf den Wirkungsgrad, die Reinigungshäufigkeit und die Lebensdauer Ihres Heizkessels positiv aus und spart somit Geld. Tests haben ergeben, dass sehr trockene Pellets bis zu 6% mehr Energie abgeben können. Außerdem kann bei einer schlechten Pelletsqualität der Staubanteil zu Problemen bei der Verbrennung führen. zur Übersicht



Pfeil13. Wo soll der Lagerraum sein?
Der Lagerraum soll an der Außenwand, wenn möglich straßenseitig und neben dem Heizraum angeordnet sein. Ist er nicht an einer Außenwand, müssen die beiden Stutzen einfach und direkt für den Lieferanten zugänglich sein . Der Lagerraum sollte schmal und rechteckig sein.

 

Detaillierte Informationen finden Sie im Informationsblatt - Der Pelletslagerraum Planungshinweise vom DEPV – zu finden unter www.1heiz.de zur Übersicht



Pfeil14. Kann ein alter Öl-Tankraum als Lagerraum verwendet werden?
Ja. In den meisten Fällen ist der alte Tankraum nach einer Renovierung ideal geeignet. Diese Räume haben meist die passende Größe und erfüllen alle Brandschutzvorschriften. Lediglich die Tanks sind zu entfernen. zur Übersicht



Pfeil15. Wie berechne ich die Größe des Lagerraumes?
Die Größe des Lagerraumes ist von der Heizlast abhängig; als Faustregel kann gelten: 0,9 x Heizlast in kW = Pelletsbedarf in m³. Pro Kubikmeter kann man ca. 650kg Pellets lagern. zur Übersicht



Pfeil16. Welche Lagermöglichkeiten gibt es ausserdem?

Holzpellets können an vielen Orten gelagert werden, da sie geruchsneutral und sicher sind: Dachspitz, Gartenhaus, Carport, Erdlager. Für jeden Lagerort gibt es geeignete Lagertechniken. zur Übersicht

Pfeil17. Warum muss im Lagerraum ein Schrägboden eingebaut werden & wie sollte die Schräge beschaffen sein?

Es sollte auf alle Fälle ein Schrägboden eingebaut werden, damit der Pelletslagerraum vollständig entleert werden kann, die Oberfläche muss aus glattem Material bestehen und mindestens 45 Grad Neigung vorweisen! Ist kein Schrägboden vorgesehen, die Neigung zu gering oder die Oberfläche zu rau, bildet sich ein Keil mit Pellets. Die darüber liegenden Pellets gleiten über die verbleibenden hinweg, somit wirken die verbleibenden Pellets wie ein Sieb. Die Feinteile konzentrieren sich sehr stark. Kurz bevor der Lagerraum leer wird, brechen dann die inzwischen sehr steilen "Wände" (die sich durch die Pellets gebildet haben) zur Schnecke hin ein, es könnte dann zu Störungen der Anlage , durch den konzentrierten Feinanteil kommen. Das gleiche passiert, wenn bei einer neuen Befüllung die Pelletsreste mit dem hohen Feinanteil zu Schnecke geschoben werden. zur Übersicht

Pfeil18. Welche Brandschutzbestimmungen muss man beachten?

Es gelten die üblichen Bestimmungen für Brennstofflagerräume und Heizräume, die regional unterschiedlich sind.
Wir empfehlen: Türen gemäß Brandschutzklasse T30 (bzw. T90), Wände F90. Im Lagerraum dürfen keine elektrischen Installationen vorhanden sein, außer in explosionsgeschützter Ausführung. zur Übersicht

Pfeil19. Wie oft muss der Aschenbehälter entleert werden?

Durch den äußerst geringen Aschengehalt (max 0,5 %) ist das Entleeren des Behälters oft nur zweimal im Jahr erforderlich. Die Aschemenge richtet sich natürlich nach der verbrauchten Menge. zur Übersicht

Pfeil20. Kann eine Pelletheizung mit Solarenergie kombiniert werden?

Die Kombination von Solaranlage und Holzpelletheizung ist ideal. Wenn im Sommer die Sonne auf das Dach brennt, kann der Kessel ausgeschaltet bleiben und Holzpellets gespart werden. Der Kessel wird geschont, da er nicht für den geringen Warmwasserbedarf anspringen muß. zur Übersicht

Pfeil21. Gibt es Förderungen für Pelletsheizungen?

Pelletheizungen werden vielfältig gefördert:
  • Investitionszuschuß des BAfA (Bundesamt für Aussenwirtschaft)
  • Zinsverbilligte Darlehen der KfW zur Übersicht
 

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